Die häufigsten Fragen
zu den Elementen des PEKOHAUS-Konzeptes
und die Antworten
1. Muß man die Glashülle des Sonnenhofs oft putzen?
Die Erfahrung mit Wintergärten hat gezeigt, daß dies nur ein- bis zweimal im Jahr notwendig ist. Eine leichte Verschmutzung stört nicht, da man sie vom Inneren des Hauses aus nicht sieht. Da es nur senkrechte Glasflächen gibt, ist die Reinigung wesentlich leichter als bei Wintergärten.
2. Sind die großen Glasflächen eine Falle für die Vögel?
Prinzipiell ist es ein Problem großer Glasflächen, daß Vögel sie schlecht sehen und dagegen fliegen können. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß man durch im Sonnenhof direkt hinter der Scheibe aufgehängte einfache Kristallkugeln die Vögel abhalten kann. Das Bekleben mit Raubvogel-Motiven ist auch möglich, aber weniger wirksam.
3. Wie kann man verhindern, daß sich Kleintiere in den Erdregistern einnisten?
In der Bauphase sollten die Rohre beidseitig geschlossen werden. Am Ende der Installationsarbeiten werden die Öffnungen mit Kleintiergittern und Filtern ausgestattet, die ein Eindringen nicht mehr zulassen.
4. Gibt es mit der Zeit Kondenswasser in den Rohren der Erdregister?
Nein. Die Gebäudesystemtechnik sorgt dafür, daß die Erdregister nur dann benutzt werden, wenn die absolute Luftfeuchtigkeit niedrig genug ist, daß kein Kondenswasser anfallen kann. Das ist grundsätzlich bei Temperaturen unter 5°C der Fall.
5. Wie verlegt man die Erdregister bei kleinen Grundstücken?
Die Erdregister werden verzahnt unter dem Gebäude verlegt (siehe auch Bild 9: Grundrißschema in der Rubrik Das PEKOHAUS-Konzept).
6. Beschlägt die Glashülle im Winter von der Innenseite?
Nein. Die absolute Luftfeuchtigkeit ist innen und außen gleich hoch und die Scheibe höchstens so kalt wie die Außenluft. Deshalb kann sich keine Feuchtigkeit niederschlagen. Selbst wenn die Luft im Sonnenhof befeuchtet wird, sorgt der leichte Luftstrom der Lüftung dafür, das die Scheiben frei bleiben.
7. Müssen die Pflanzen im Sonnenhof rund ums Jahr gegossen werden?
Nein. Durch Ableiten des Regenwassers vom Dach zu den Pflanzen im Sonnenhof oder in eine Regenwasserzisterne, die mit einer automatischen Wasserpumpe ausgestattet ist, braucht man sich um das Pflanzengießen nur selten zu kümmern.
8. Wie viele Zuluft-Elemente werden benötigt?
Das ist abhängig vom Fabrikat. Als Richtgröße gilt: 1 Element pro 20 qm Wohnfläche.
9. Wie viele Rohre muß man für die Erdregister verlegen?
Im Schnitt pro Wohnraum ein Rohr von 20 Metern Länge im Erdreich.
10. Wie viel Platz braucht man für die Abluft-Wärmepumpe und wo stellt man sie auf?
Die Abluft-Wärmepumpe hat inklusive Warmwasserspeicher etwa die Abmessungen eines großen Kühlschranks. In der Regel wird sie im Waschraum, Hauswirtschaftsraum, Hobbyraum oder eigenem Technikraum aufgestellt.
11. Reicht die Abluft-Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung und Heizung auch noch, wenn die Glashülle des Sonnenhofs z.B. durch Glasbruch undicht wird?
Ja, problemlos. Die Abluft-Wärmepumpe verbraucht dann allerdings deutlich mehr Strom.
12. Kann man die Wärmepumpe auch zum Kühlen im Sommer verwenden?
Prinzipiell ja. Im Einzelfall ist jedoch zu prüfen, ob sich das lohnt.
13. Fühlt man sich hinter der Glashülle des Sonnenhofs nicht eingesperrt?
Nein. Im Gegenteil! Durch die großen Fenster im Haus und die Pflanzen im Sonnenhof hat man sogar viel mehr das Gefühl draußen zu sein und ist trotzdem durch die doppelte Hülle besser geschützt.
14. Wie teuer ist das PEKOHAUS im Vergleich zu anderen Häusern?
Das PEKOHAUS ist etwa in der gleichen Preislage wie konventionelle Häuser und in der Regel günstiger als andere Energiesparhäuser.
15. Was passiert, wenn die Gebäudesystemtechnik ausfällt? Kann man dann noch heizen?
Die Abluft-Wärmepumpe hat eine eigene Regelung und funktioniert auch ohne die Gebäudesystemtechnik. Nur das optimale Zusammenspiel aller Elemente ist dann bis zur Reparatur nicht mehr gewährleistet und der Stromverbrauch während dieser Zeit höher.
16. Ein offener Kamin oder ein Kaminofen ist ein schönes, behagliches Gestaltungselement im Wohnhaus. Kann man zusätzlich einen Kamin oder Kaminofen ins PEKOHAUS integrieren, auch wenn man es zum Heizen eigentlich nicht braucht?
Ja, man kann. Allerdings darf der Kaminofen nicht im Inneren des Hauses aufgestellt werden, da es bei dem geringen Heizwärmebedarf des PEKOHAUS selbst bei den kleinsten am Markt erhältlichen Kaminöfen sofort unerträglich heiß im Raum werden würde. Der ideale Platz für einen Kamin oder Kaminofen ist der Sonnenhof, den man dann bei klirrender Kälte der Außenluft nicht nur jederzeit frostfrei, sondern sogar behaglich warm bekommen kann.
Haben Sie noch weitere Fragen zum PEKOHAUS-Konzept?
Wir haben uns bemüht, das PEKOHAUS-Konzept verständlich darzustellen. Sollten Sie noch weitere Fragen an uns haben, senden Sie uns eine E-Mail.
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